Sägezahnbildung bei Reifen

  • Autor: OPONEO.DE

Ihr Auto fing plötzlich an, viel Lärm zu machen, und obwohl Sie weit weg von einem Formel-1-Fahrer sind, fragen Sie sich, ob es verschlissene Lager sind? Natürlich kann dies nicht ausgeschlossen werden, aber in den meisten Fällen liegt die Ursache des Problems in den gezahnten Reifen. Was ist es überhaupt, wodurch wird es verursacht und wie kann man es verhindern? Alle Antworten finden Sie im folgenden Artikel.

Die Sägezahnbildung ist das Ergebnis der Interaktion des Reifens mit der Fahrbahnoberfläche, d. h. des ungleichmäßigen Profilabriebs. Durch gleichmäßige Reibung, aber mit unterschiedlichem Druck, verschleißen die Blöcke auf der Vorderseite des Reifens an bestimmten Stellen im Kontakt des Reifens mit Asphalt stärker.

Zuerst ist das Problem unbemerkt, aber wenn es noch schlimmer wird, beginnt der Fahrer, sich mit zunehmendem Lärm und stärkeren Vibrationen des Autos unwohl zu fühlen, und dann können die Symptome der Sägezahnbildung mit bloßem Auge gesehen werden. Der Name eines solchen Verschleißes ist nicht schwer zu entschlüsseln, da der Reifen anfängt, einem Sägeblatt mit charakteristischen Zähnen zu ähneln.

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Die Sägezahnbildung kommt meistens bei den Reifen der hinteren nicht angetriebenen Achse vor

 

 

Ursachen der Sägezahnbildung von Reifen

Die Sägezahnbildung von Reifen ist meistens zurückzuführen auf:

  • Profildesign - mit dem Abstand zwischen den Profilblöcken steigt die Gefahr der Sägezahnbildung,

  • Gemischhärte - harte Reifen haben eine größere Neigung zur Sägezahn- und Geräuschbildung,

  • Reifendruck - zu hoher Druck erhöht die Gefahr der Sägezahnbildung,

  • Aufhängung und Stoßdämpfung des Fahrzeugs - verschlissene Stoßdämpfer und beschädigte Aufhängung erhöhen ebenfalls das Risiko der Sägezahnbildung,

  • Fahrstil - plötzliche Beschleunigung und Bremsen verstärken die Sägezahnbildung auf nicht angetriebenen Achsen; schnelles Fahren auf kurvenreichen Straßen verdeckt die Spuren der Sägezahnbildung,

  • Schlechter Zustand der Fahrbahnoberfläche (Unebenheiten, Spurrillen usw.), auf der das Fahrzeug unterwegs ist.

Wo entsteht die Sägezahnbildung?

Schemata der Raddrehung - Vorbeugung der Sägezahnbildung bei Reifen

Um die Sägezahnbildung an der Lauffläche zu minimieren, ist es notwendig, systematisch (alle 8.000-10.000 Kilometer oder mindestens einmal pro Saison) die Position der Reifen im Auto zu ändern.

Symmetrische und asymmetrische Reifen

Das Diagramm zeigt die empfohlene Richtung des Wechsels der Reifen im Auto für Fahrzeuge mit einem Achsantrieb, mit asymmetrischen und symmetrischen Reifen.

Reifen mit gerichteter Lauffläche können gemäß dem obigen Schema gedreht werden, aber die Reifen müssen von der Felge entfernt werden, um die korrekte Rollrichtung der Reifen beizubehalten.

Gerichtete Reifen (ohne die Reifen von den Felgen zu entfernen)

Schema der Reifen-/Raddrehung für Fahrzeuge, die mit gerichteten Profilreifen ausgestattet sind. Diese Methode erfordert nicht die Demontage der Reifen.

Reifen in 4x4-Fahrzeugen (gleiche Größen vorne und hinten)

Reifen-/Raddrehschema für Fahrzeuge mit kontinuierlichem 4x4-Antrieb. Die Drehung sollte in diesem Fall die umgekehrte Rollrichtung von asymmetrischen und symmetrischen Reifen gewährleisten. In diesem Fall müssen Reifen mit gerichtetem Profil von der Felge entfernt werden.

Reifen in 4x4-Fahrzeugen (unterschiedliche Größen vorne und hinten)

Für 4x4-Fahrzeuge, die mit unterschiedlichen Reifengrößen an der Vorder- und Hinterachse ausgestattet sind, wird folgendes Reifen/Rad-Rotationsschema (siehe nebenstehende Abbildung) empfohlen. Es gilt für Fahrzeuge mit asymmetrischen und symmetrischen Reifen.

Im Falle einer großen Sägezahnbildung kann die Reifenlauffläche mit einer speziellen Vorrichtung nachgerieben werden, die in einigen Reifen-Service-Center erhältlich ist. Leider führt dies zu einer kürzeren Lebensdauer der Reifen. Es ist anzumerken, dass diese Art von Verschleiß keinen direkten negativen Einfluss auf die Fahrsicherheit hat, sondern nur Lärm verursacht und den Fahrkomfort reduziert.

Welche Fahrzeuge haben eine Mehrlenkeraufhängung?

Die Hinterachs-Mehrlenkeraufhängung findet sich in der Oberklasse (z. B. Mercedes-Benz S-Klasse, Renault Vel Satis), immer mehr Mittelklassewagen (z. B. Opel Vectra, Ford Mondeo) und sogar in der Kompaktklasse (z. B. Alfa Romeo 147, Ford Focus, VW Golf).

Was bringt eine Mehrlenkeraufhängung?

  • Hoher Fahrkomfort (u. a. reduzierter Lärm).

  • Gute Fahreigenschaften (ausgezeichnete Schwingungsdämpfung).

  • Hohe Haftung der Reifen auf dem Boden bei unterschiedlichen Fahrbedingungen.

Eine ordnungsgemäße Reifenwartung kann vor unangenehmen Folgen schützen.

Warum kommt die Sägezahnbildung bei Reifen in Autos mit Mehrlenkeraufhängung vor?

Der Grund für diese Art von Verschleiß (Sägezahnbildung) ist kein Reifendefekt, sondern eine variable (ungleichmäßige) Druckverteilung zwischen Reifen und Oberfläche, wenn die Federung bei Geradeausfahrt und in Kurven in Betrieb ist. Es verursacht ungleichmäßigen Verschleiß an den Seiten des Reifenprofils, wenn diese mit dem Boden in Berührung kommen.

Ungleichmäßige Druckverteilung

Eine ungleichmäßige Druckverteilung kann verschiedene Ursachen haben, deshalb beachten Sie bitte die folgenden Empfehlungen:

  • Überprüfung der Achsvermessung des Fahrzeugs mindestens einmal jährlich oder nach jeder Reparatur oder jedem Austausch von Fahrwerkskomponenten,

  • Montage der vom Fahrzeughersteller genehmigten Reifen (empfohlene Indizes),

  • Beibehaltung des vom Fahrzeughersteller empfohlenen Raddrucks; eine Erhöhung des Drucks um 10-15 % trägt dazu bei, eine Verzahnung zu vermeiden,

  • Korrektes Auswuchten der Räder gemäß entsprechenden Verfahren; dieser Vorgang sollte wiederholt werden, wenn Vibrationen am Lenkrad zu spüren sind, spätestens jedoch alle 10.000 Kilometer,

  • Verwendung zum Auswuchten von effizienten, kalibrierten Geräten und passend zur Art der Felgen, Kegel und Druckplatten,

  • Wenn in der Betriebsanleitung kein bestimmter Zeitplan angegeben ist, ist es eine gute allgemeine Regel, die Reifen alle 10.000 bis 15.000 Kilometer von vorn nach hinten und umgekehrt zu tauschen.

 

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