Geschichte der Dayton

  • Autor: OPONEO.DE

Dayton ist das kleinste und am wenigsten bekannte Mitglied der Bridgestone-Gruppe, obwohl das Unternehmen fast drei Jahrzehnte älter als der japanische Reifenriese, dessen Teil er ist. Dayton war auch einer der Baumeister des amerikanischen Reifenimperiums, das sich in unterschiedlichen Ecken des US-Bundesstaates Ohio etablierte.

Vater des Unternehmens Dayton war John C. Hooven, ein pensionierter Berufssoldat und bekannter lokaler Unternehmer. Bevor er am 17. Mai 1905 im Ort Hamilton im Bundesstaat Ohio die Firma Dayton Rubber Company gründete, beschäftigte er sich u.a. mit der Modernisierung der Landwirtschaft und dem Maschinenbau. Mit ihm an der Spitze produzierte und verkaufte die DRC in den ersten beiden Jahren ihres Bestehens mit ansehnlichem Erfolg Materialien aus Gummi wie Gartenschläuche, Regencapes, Dichtungen und unterschiedlichste, in Industriemaschinen eingesetzte Teile.

1908 wandte sich ein junger Erfinder von der Prince Edward Island vor der kanadischen Ostküste an Hooven – John A. MacMillan. Der Kanadier kam mit der Idee für ein fertiges Erzeugnis nach Dayton, das der Firma kommerziellen Erfolg in der sich rasant entwickelnden Reifenbranche bringen sollte. Die ersten Reifenmodelle vom Zeichenbrett MacMillans wurden mit dem Slogan: „Für Männer, die keine Probleme mit Reifen haben wollen” beworben und verschafften Dayton tatsächlich große Bekanntheit und beträchtliche Gewinne. 1913 nahm die Firma elegante Autoreifen mit weißen Seitenwandungen in ihr Angebot auf.

So nahm auch die Karriere von MacMillan selbst im Unternehmen ihren Anfang. Der Erfinder wurde mit der Position des General Managers belohnt und stieg kurz darauf zum Geschäftsführer auf. Unter seiner Führung begann Dayton 1917 den groß angelegten Bau eines neuen Werks an der Bahnstrecke Pennsylvania Railroad. Lediglich ein Jahr darauf wurde in dem Werk die Produktion aufgenommen und 1920 war die Fabrik bereits voll ausgelastet.

Dayton unter der Führung von Freedlander – Marktexpansion

Eine weitere wichtige Persönlichkeit in der Geschichte des US-amerikanischen Unternehmens war A.L. Freedlander, der erste Chef des neuen Werkes in Ohio. Freedlander, gelernter Chemiker und Ingenieur war Autor des Konzepts „Programm: Diversifizierung”, das Dayton die Ausdehnung der Produktion und Eroberung weiterer Teile des Gummimarktes sicherte. Das Unternehmen drang unter seiner Führung mit Erfolg in solche Felder wie die Textil- und die Sportartikelindustrie ein.

1936 wurde Freedlander zum neuen Vorstandschef von Dayton ernannt. Er blieb dem amerikanischen Unternehmen nicht weniger als 52 Jahre verbunden. Anfangs wurde der bei der Umsetzung seiner Konzepte vom Ausbruch des zweiten Weltkriegs gestört, während dem die Dayton-Werke ihre Produktion auf die Fertigung für das amerikanische Militär und die Herstellung von Erzeugnissen wie Tanks, Pontons oder Rettungswesten umstellten.

Dayton wandelt sich – DAYCO und Übernahme durch Firestone

In den fünfziger Jahren begann die Firma ihre Expansion auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten und dehnte auch ihre Geschäftsaktivitäten aus. 1952 erwarb Dayton die kalifornische Gesellschaft American Latex Products Corporation of Hawthorne, die sich mit der Herstellung von Matratzen, Polstern und Planen beschäftigte. Fünf Jahre später ging das Unternehmen Cadillac Plastic and Chemical Co. aus Detroit in den Besitz von Dayton über. Von diesem wurden Plastikrohre sowie Platten und Pontons aus Plastik gefertigt. Am Ende des Jahrzehnts übernahm Dayton noch die Hardman Aerospace aus Los Angeles, eine Firma, die unter anderem Flugzeugsitze, Innenausstattungen und Bremsklötze produzierte, sowie die Metal Hose and Tubing Co. aus Dover, eine Gesellschaft, die auf mit Stahlfäden verstärkte Gummischläuche spezialisiert war. 1959 debütierten die Dayton-Reifen auf dem indischen Markt.

Im Jahr 1960 änderte Dayton seinen Namen in DAYCO Corporation und wurde zur Abteilung eines neuen Konzerns. Ein Jahr später wurde DAYCO vom amerikanischen Reifenpotentaten Firestone übernommen.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Dayton-Ingenieure bis zu diesem Zeitpunkt, außer ihrer Tätigkeit auf rein geschäftlichem Feld, für mehrere Jahrzehnte für ihre Innovationen bekannt waren. Die Firma war eine der ersten in den Vereinigten Staaten, die einen schlauchlosen Reifen auf den Markt brachte, und einer der ersten Hersteller von Niederdruckreifen.

Dynamik der Reifen Dayton

 

Dayton schließt sich mit Bridgestone zusammen

1973 bekam die Firma Dayton Tires ihr langjähriges Symbol, die von ihrem Mitarbeiter Chick Noreau entwickelte Figur Leon. Mit Leon wurde fortan für die Dayton-Reifen geworben und der kleine Mann wurde zu einer Ikone, die in den siebziger und achtziger Jahren erfolgreich mit Mickey Mouse konkurrieren konnte.

Im Jahr 1988 fand sich Dayton Tires, zusammen mit Firestone, unter den Schirm des japanischen Bridgestone-Konzerns wieder. Anfangs garantierte der neue Eigentümer der amerikanischen Firma die weitere Entwicklung und Dayton etablierte sich auf dem Markt für LKW-Reifen und erweiterte sein Angebot um Reifen für den Motorsport. In den folgenden Jahren nahm die Bedeutung der Marke jedoch weltweit ab, obwohl das Unternehmen bis heute annähernd 2.000 Mitarbeiter beschäftigt und seine Erzeugnisse u.a. auch in Polen bekannt und erhältlich sind. In unserem Land werden die Reifen der Marke Dayton im Bridgestone-Werk in Poznań gefertigt.

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Dayton Reifen

Der Reifen Dayton

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