Luftdruck bei Winterreifen

  • Autor: OPONEO.DE

Was ist „der durch den Automobilhersteller zugelassene Reifendruck "?

Es ist der optimale Druck für Reifen in unserem Fahrzeug, den der Automobilhersteller angibt. Je nach Fahrzeug kann diese Information an folgenden Stellen angebracht sein:

  • an der Tankklappe,
  • im Handschuhfach,
  • an der Schwelle oder Säule,
  • an der Fahrertür.

Die meist empfohlenen Werte sind 2.0, 2.2, etc.

Wie beeinflusst die Umgebungstemperatur den Druck in unseren Reifen?

Stellen Sie sich einmal vor, dass Ihr Auto den empfohlenen Reifendruck von 2 bar hat. Der Reifen wurde bis auf den empfohlenen in einer Garage bei Temperatur von ca. 20 °C gefüllt. Untersuchen wir den Einfluss der Temperatur: bei Temperatur von 0 °C wird der Druck desselben Reifens schon 1,8 bar betragen, bei weiteren Temperaturrückgängen – bei minus 10 Grad wird das 1,7 bar sein, und bei minus 20 Grad wird der Reifendruck nur bei 1,59 liegen – das bedeutet einen Rückgang um 20 Prozent im Verhältnis zu dem durch den Hersteller empfohlenen Druck! Aus diesem Grund ist es bedeutend, den Reifendruck öfter als im Sommer, am besten einmal in der Woche, zu prüfen.

An der Tankklappe kann man Informationen zum optimalen Lufdruck für Reifen finden.

An der Tankklappe kann man Informationen
zum optimalen Lufdruck für Reifen finden.

Was sind Folgen eines zu geringen Reifendrucks bei Winterreifen?

  • längerer Bremsweg,
  • schlechtere Steuerbarkeit,
  • seitliches Ziehen bei der Geradeausfahrt,
  • "Schwimmen" in Kurven,
  • schlechtere Griffigkeit,
  • höherer Kraftstoffverbrauch,
  • bedeutend kürzere Reifenlebensdauer.

Im Winter erhöhen wir den Luftdruck bei Winterreifen um 0,2 bar.

Der richtige Luftdruck bei Winterreifen.

Der richtige Luftdruck bei Winterreifen.

Der richtige Druck bietet den Reifen eine bessereHaftung, was im Winter besonders wichtig ist. In der Praxis ist es nicht immer möglich, den Druck an die aktuelle Temperatur laufend anzupassen, insbesondere bei den sich oft verändernden Temperaturen im Winter. Deswegen empfiehlt es sich, den Druck um 0,2 bar zu erhöhen, wenn tiefe Temperaturen sich einige Tage halten. Das resultiert aus einer Art der Durchschnittsbewertung von Schwankungsbereichen der Wintertemperaturen in unserem Klima.

Beachten wir die Druckangleichung an den durch den Automobilhersteller empfohlenen Wert, wenn die Umgebungstemperatur wieder ansteigt. Die durch Hersteller angegebenen Druckwerte sind für unsere Räder optimal.

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